Herausforderungen Praxis

In vielen Unternehmen werden Montage-, Prüf- und Abnahmeprozesse noch immer papierbasiert oder mit isolierten Checklisten durchgeführt. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau führen komplexe Produktstrukturen, zahlreiche Varianten und projektspezifische Anforderungen zu hohem Abstimmungsaufwand und Medienbrüchen.

Arbeitsanweisungen, Prüfschritte und Dokumentationen sind häufig auf unterschiedliche Systeme verteilt. Wiederkehrende Prüfinhalte werden mehrfach gepflegt, Änderungen an Baugruppen oder Stücklisten müssen manuell nachgezogen werden und der aktuelle Bearbeitungsstand ist nur schwer nachvollziehbar.

Zudem fehlt häufig die durchgängige Verbindung zwischen ERP, Montage, Qualitätssicherung und Fehlermanagement. Festgestellte Abweichungen werden zwar dokumentiert, führen jedoch nicht automatisch zu Nacharbeits-, Reklamations- oder Verbesserungsprozessen.

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Lösung QS1

Mit dem Modul Abnahmechecklisten digitalisiert QS1 den gesamten Montage-, Prüf- und Abnahmeprozess – von der Montage einzelner Baugruppen über die fertigungsbegleitende Prüfung bis hin zur Endabnahme kompletter Maschinen und Anlagen.

Die Grundlage bilden modulare, versionierte Checklistenmodule, die einmal erstellt und beliebig oft wiederverwendet werden können. Auf Basis von ERP-Daten wie Fertigungsauftrag, Arbeitsgang, Stückliste oder Baugruppenstruktur generiert QS1 automatisch den passenden Checklistenauftrag. Die einzelnen Module werden den jeweiligen Baugruppen oder Arbeitsgängen zugeordnet und zu einem vollständigen Montage- und Prüfablauf zusammengeführt.

Während der Bearbeitung werden Mitarbeiter Schritt für Schritt durch den gesamten Abnahmeprozess geführt. Der aktuelle Bearbeitungsstand ist jederzeit transparent nachvollziehbar – von einzelnen Prüfschritten über Baugruppen bis hin zur vollständigen Anlage. Arbeits- und Montageanweisungen, Bilder, Dokumente oder Videos unterstützen den Anwender direkt am jeweiligen Prüfschritt. Prüfergebnisse, Messwerte, Chargen, Seriennummern sowie Foto- und Dokumentationsnachweise können unmittelbar – auch mobil per Tablet – erfasst und revisionssicher dokumentiert werden.

Durch dynamische Prüfbedingungen werden Prüfschritte, Arbeitsanweisungen und Checklistenmodule automatisch auf Basis von ERP-Informationen, Produktvarianten oder Prüfergebnissen aktiviert. So erhält jeder Auftrag genau den erforderlichen Prüf- und Montageumfang. Zusätzliche Prüfschritte, Montageanweisungen oder Maßnahmen werden nur dann eingeblendet, wenn sie tatsächlich erforderlich sind.

Bei Abweichungen endet der Prozess nicht mit einer NIO-Rückmeldung. QS1 stößt automatisch Fehler-, Maßnahmen- oder Reklamationsprozesse an und begleitet den Anwender bis zur dokumentierten Freigabe. Durch die nahtlose ERP-Integration bleiben Fertigungsauftrag, Baugruppenstruktur und Qualitätssicherung jederzeit miteinander verknüpft.

  • Digitalisierung des gesamten Montage-, Prüf- und Abnahmeprozesses 
  • ERP-gestützte Generierung von Checklistenaufträgen auf Basis von Fertigungsauftrag, Arbeitsgang und Stückliste 
  • Modulare, versionierte und wiederverwendbare Checklistenmodule 
  • Automatische Zusammenstellung individueller Montage- und Abnahmeprozesse 
  • Geführte Werkerunterstützung mit Arbeits- und Montageanweisungen 
  • Dynamische Prüfprozesse durch regelbasierte Aktivierung von Prüfschritten, Checklisten und Maßnahmen 
  • Mobile Rückmeldung inklusive Messwerten, Chargen, Seriennummern sowie Foto- und Dokumentationsnachweisen 
  • Workflowgesteuertes Fehler-, Maßnahmen- und Reklamationsmanagement 
  • Transparenter Bearbeitungsstatus auf Prüfschritt-, Baugruppen- und Anlagenebene 
  • Nahtlose ERP-Integration und vollständige Rückverfolgbarkeit

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Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Abnahmen für Anlagen, Baugruppen oder Komponenten laufen über statische Checklisten und Einzeldokumente, wodurch Transparenz fehlt, Dokumentation uneinheitlich wird und manuelle Nacharbeit entsteht.
  • Jedes Projekt kocht sein eigenes Süppchen: Strukturen, Begriffe und Prüfpunkte unterscheiden sich, wodurch Vergleichbarkeit verloren geht und bewährte Abnahmen nicht sauber wiederverwendet werden können.
  • Mängel werden zwar dokumentiert, aber nicht konsequent in Folgeprozesse überführt: Abweichungen stehen in der Checkliste, während Maßnahmen, CAPA oder Reklamationen separat laufen und dadurch nicht verbindlich nachverfolgt werden.
  • Komplexe Produktstrukturen erschweren die Zuordnung: Seriennummern, Baugruppen und Varianten machen es schwierig, den Status einer Abnahme sauber von der Einzelposition bis zur Gesamtanlage nachzuvollziehen.
  • Die Erfassung findet nicht am Ort des Geschehens statt: Rückmeldungen werden später übertragen, Fotos und Zusatzinfos liegen separat, und der Abnahmestatus ist nicht in Echtzeit verfügbar.

Das müsste ein belastbarer Prozess leisten

  • Modulare Standardisierung bei projektbezogener Flexibilität: Wiederverwendbare Checklistenbausteine müssen versioniert sein und gleichzeitig projektspezifisch kombinierbar bleiben.
  • Geführte, digitale Abnahmeaufträge: Aus Modulen müssen konkrete Checklistenaufträge entstehen, die rollenbasiert und workflowgesteuert bearbeitet werden, wobei Status und Fortschritt jederzeit sichtbar sind.
  • Struktur für komplexe Anlagen: Baumstrukturen müssen Anlage, Baugruppe und Komponente abbilden, sodass Nachvollziehbarkeit von der Position bis zur Gesamtanlage gegeben ist.
  • Vielfältige Rückmeldetypen im Kontext: Ja/Nein-Entscheidungen, Messwerte, Attribute, Texte und Dokumente müssen direkt am Prüfpunktsatz erfasst werden, wobei dynamische Aktivierung kontextabhängig möglich ist.
  • Direkte Anbindung an Fehler und Maßnahmenprozesse: NIO Feststellungen müssen automatisch Folgeprozesse auslösen, damit Abnahme nicht nur dokumentiert, sondern wirksam verbessert.

Absicherung in QS1

  • Stellt mit dem Modul Abnahmechecklisten einen modularen, vollständig digitalen Ansatz bereit, der auf versionierten Checklistenmodulen basiert, die als wiederverwendbare Bausteine für Anlagen, Baugruppen oder Funktionsbereiche dienen.
  • Erzeugt aus diesen Modulen konkrete Checklistenaufträge, die den Abnahmeprozess für einzelne Maschinen oder Komponenten abbilden, wobei Bearbeitung workflowgesteuert und rollenbasiert erfolgt und Rückmeldungen auch mobil am Prüfplatz erfasst werden können.
  • Unterstützt mehrstufige Baumstrukturen, die Anlagen, Baugruppen und Komponenten klar gliedern, und ermöglicht eine transparente Statussicht von der Einzelposition bis zur gesamten Anlage oder zum Projekt.
  • Bietet flexible Rückmeldetypen, zu denen Ja/Nein-Bewertungen, Messwerte, Attribute, Texte und Dokumente gehören, und ermöglicht regelbasierte Aktivierung von Prüfpunkten für dynamische, kontextabhängige Abläufe.
  • Bewertet IO und NIO automatisch auf Positions-, Gruppen- und Projektebene und macht den Abnahmestatus damit jederzeit belastbar und vergleichbar.
  • Integriert Fehler- und Maßnahmenprozesse direkt, sodass bei Abweichungen Folgeprozesse angestoßen werden und Maßnahmen, 8D Reports oder Reklamationen strukturiert erzeugt und nachverfolgt werden können.
  • Verknüpft Abnahmen mit Projekt- und Seriennummernstrukturen und kann optional zur vollständigen Prüfplanung erweitert werden, wodurch einfache Checklisten nahtlos in komplexere Prüfprozesse überführt werden können.
  • Bindet Dokumentenmanagement ein, sodass Checklisten, Ergebnisse und zugehörige Dokumente versioniert, freigegeben und auditkonform historisiert werden.

Ihr Resultat: Standardisierte Abnahmeprozesse mit hoher Flexibilität, deutlich bessere Transparenz über den Status von Anlagen und Projekten, weniger manuelle Dokumentation, lückenlose Nachvollziehbarkeit aller Rückmeldungen und Bewertungen sowie eine direkte Kopplung von Abnahme, Fehlersteuerung und Maßnahmenmanagement, die Abnahmen messbar wirksamer macht.

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Ihre Vorteile

  • Standardisierte Montage-, Prüf- und Abnahmeprozesse über alle Projekte und Produktvarianten hinweg 
  • Reduzierter Pflegeaufwand durch modulare und wiederverwendbare Checklisten 
  • Schnellere und sicherere Durchführung dank geführter Werkerunterstützung und digitaler Arbeitsanweisungen 
  • Automatische Generierung auftragsbezogener Checklisten auf Basis von ERP-Daten 
  • Hohe Transparenz über den aktuellen Bearbeitungsstand von Baugruppen, Maschinen und Projekten 
  • Lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit von Prüfergebnissen, Messwerten, Chargen und Seriennummern 
  • Weniger Medienbrüche durch mobile Datenerfassung direkt am Arbeitsplatz 
  • Automatisierte Folgeprozesse durch integriertes Fehler-, Maßnahmen- und Reklamationsmanagement 
  • Hohe Flexibilität durch dynamische Prüfabläufe und projektspezifische Anpassungen 
  • Nahtlose Integration in bestehende ERP- und Qualitätsprozesse