Herausforderungen Praxis

Die normgerechte Verwaltung und Absicherung von Prüfmitteln ist eine zentrale Voraussetzung für verlässliche Messergebnisse und belastbare Qualitätsentscheidungen. In der Praxis stehen Unternehmen jedoch vor der Herausforderung, eine Vielzahl unterschiedlicher Prüfmittel über verschiedene Bereiche, Standorte und Anwendungen hinweg aktuell, einsatzbereit und normkonform zu halten.

Häufige Umrüstungen, wechselnde Einsatzorte sowie neue oder geänderte Prüfanforderungen erhöhen den organisatorischen Aufwand. Wartungs- und Kalibrierintervalle müssen überwacht, Sperrungen und Reparaturen dokumentiert und der Einsatz der Prüfmittel nachvollziehbar gesteuert werden. Ohne ein zentrales System fehlt dabei oft die Transparenz über den aktuellen Status, die Nutzungshistorie oder mögliche Risiken durch ungeeignete Prüfmittel.

Zusätzlich erwarten Kunden und Normen den Nachweis, dass eingesetzte Prüfmittel geeignet sind und Messergebnisse korrekt abgesichert wurden – inklusive Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und Verknüpfung mit Prüf- und Qualitätsprozessen. Messsystemanalysen (MSA) sind dabei ein wichtiger Bestandteil, stellen aber ohne systematische Einbindung eine zusätzliche organisatorische Belastung dar.

Neben Prüfmitteln müssen in vielen Unternehmen auch Maschinen, Anlagen und sonstige Betriebsmittel regelmäßig geprüft, gewartet und dokumentiert werden. Dazu zählen unter anderem Produktionsmaschinen, Instandhaltungsobjekte, Sicherheitseinrichtungen wie Feuerlöscher oder Garagentore. Ohne ein zentrales System werden diese Objekte häufig getrennt von den Prüfmitteln verwaltet, Wartungen manuell nachgehalten und Prüfintervalle nicht systematisch überwacht. Dies erhöht das Risiko von Fristüberschreitungen, fehlender Dokumentation und eingeschränkter Auditfähigkeit.

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Lösung QS1

QS1 unterstützt ein durchgängiges, normkonformes Prüfmittelmanagement und stellt alle relevanten Informationen zentral in einem System zur Verfügung. Prüfmittel werden mit ihren Spezifikationen, Einsatzbereichen und Zuständen verwaltet und sind direkt mit Prüfplanung, Wareneingangs- und Produktionsprüfungen sowie weiteren QS-Prozessen verknüpft.

Wartungs-, Kalibrier- und Prüfintervalle lassen sich flexibel definieren – zeit- oder nutzungsabhängig – und werden durch automatische Erinnerungen und Statusüberwachung abgesichert. Die vollständige Nutzungshistorie eines Prüfmittels, inklusive Ausgaben, Sperrungen, Reparaturen und Prüfaufträgen, ist jederzeit nachvollziehbar und revisionssicher dokumentiert.

Durch die lückenlose Rückverfolgbarkeit kann bei Abweichungen schnell ermittelt werden, welche Produkte oder Prüfungen betroffen sind. QS1 erhöht so die Prozesssicherheit und reduziert das Risiko fehlerhafter Messergebnisse erheblich.

Messsystemanalysen (MSA) werden in QS1 durch ein integriertes Modul unterstützt und sind eng mit dem Prüfmittelmanagement verknüpft, sodass Eignungsnachweise normgerecht durchgeführt und dokumentiert werden können.

QS1 erweitert das klassische Prüfmittelmanagement um die Verwaltung von Maschinen, Anlagen und weiteren prüf- und wartungspflichtigen Objekten. Für jedes Objekt können individuelle Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsintervalle definiert, Zustände überwacht und alle Maßnahmen revisionssicher dokumentiert werden. So entsteht ein einheitliches System für alle Mittel, die regelmäßig geprüft, gewartet oder freigegeben werden müssen – von Messmitteln bis hin zu Maschinen und Sicherheitseinrichtungen.

  • Verwaltung von Prüfmitteln, Maschinen, Anlagen und sonstigen Objekten (z. B. Feuerlöscher, Tore)
  • Workflowbasierte Steuerung inkl. To-dos, Erinnerungen und Eskalationen
  • Wartungsüberwachung mit automatischem Nachrichtenversand
  • Prüfmittelausgabe- und Statusmanagement mit integrierten Buchungsfunktionen
  • Auditsichere Historisierung und Rückverfolgbarkeit aller Prüfmitteldaten
  • Flexible Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungspläne (zeit- oder nutzungsabhängig)
  • Vollintegrierte Anbindung an Prüfplanung
  • Datenaustausch mit externen Kalibrier- und Servicedienstleistern
  • Unterstützung gängiger Normen und Standards im Prüfmittelumfeld
  • Integrierte Unterstützung für Messsystemanalysen (MSA) inkl. vorkonfigurierter MSA- und VDA-Methoden sowie individueller Verfahren

Kontakt

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Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Prüfmittel werden „irgendwie verwaltet“, aber im Alltag fehlt die Verlässlichkeit: Welche Mittel sind einsatzfähig, welche gesperrt, welche überfällig, welche hängen bei externen Kalibrierstellen?
  • Kalibrier- und Wartungsintervalle werden nicht sauber umgesetzt: Fälligkeiten werden übersehen, Rückläufer werden nicht konsequent verbucht, und im Audit steht plötzlich die Frage im Raum, ob Messwerte überhaupt belastbar sind.
  • MSA- und VDA-Nachweise werden punktuell erstellt, aber nicht als laufender Prozess geführt: Fähigkeitsüberwachung, Eignungsnachweise und Trendanalysen kosten Zeit und sind schwer reproduzierbar.
  • Traceability bricht dort ab, wo es weh tut: Welches Prüfmittel hat welchen Messwert erzeugt, bei welcher Charge oder Seriennummer, mit welcher Konfiguration und welchem Status zum Messzeitpunkt?
  • Der Datenaustausch mit externen Dienstleistern ist ein Medienbruch: Prüfzertifikate, Ergebnisse und Statusmeldungen kommen per Mail oder PDF und landen nicht sauber im Prozess.

Das müsste ein belastbarer Prozess leisten

  • Normenkonforme Prüfmittelorganisation als „Single Source of Truth“: Status, Einsatz, Kalibrier-/Wartungsvorschriften, Historie und Nachweise müssen konsistent und auditfest geführt werden.
  • Fälligkeiten und Einsatzfähigkeit müssen prozesssicher sein: Intervalle über Dauer, Fixtermin oder Nutzung sowie ort- und einsatzbezogene Regeln, inklusive automatischer Benachrichtigung und Sperrlogik.
  • MSA und VDA-Eignungsnachweise müssen integrierbar und wiederholbar sein: Standardmethoden, frei definierbare Kennwerte, Trend- und Statistikfunktionen, damit Fähigkeit nicht zur Einmalaktion wird.
  • Durchgängige Traceability bis zur Messwert-Ebene: Prüfmittel <=> Messwert <=> Prüfauftrag <=> Produkt/Charge/Seriennummer, damit Ursachenanalysen belastbar bleiben.
  • Externe Kalibrierstellen müssen eingebunden sein, ohne Kontrollverlust: definierter Workflow, eindeutige Statusführung, saubere Rückmeldung und Dokumentenablage.

Absicherung in QS1

  • Verwaltet und überwacht alle Prüfmitteltypen zentral oder dezentral, inklusive frei definierbarem Status, Ausgabemanagement und integrierter Buchungsfunktionen.
  • Steuert Kalibrier- und Wartungsvorschriften sowie beliebige Wartungspläne pro Prüfmittel, mit Intervallen über Dauer, Fixtermin oder Leistung und ort-/einsatzbezogenen Regeln.
  • Überwacht Fälligkeiten prozesssicher mit automatischem Nachrichtenversand und nachvollziehbarer Historisierung auf allen Datenebenen.
  • Unterstützt normenkonforme Messsystemanalysen (MSA) und VDA-Eignungsnachweise mit vorkonfigurierten Methoden sowie individuellen Verfahren, inklusive Statistik- und Visualisierungsfunktionen.
  • Bindet externe Kalibrierstellen workflowbasiert ein und sorgt für sauberen Datenaustausch, Traceability und belastbare Nachweise auch im Zusammenspiel mit Prüfplanung, Messwert-Traceability und SPC.

Ihr Resultat: Auditfeste Prüfmittel-Nachverfolgbarkeit, weniger Risiko systematischer Messfehler, geringerer Koordinationsaufwand mit internen und externen Stellen, verlässliche MSA/VDA-Nachweise und belastbare Messdaten als Grundlage für Entscheidungen.

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Ihre Vorteile

  • Zentrales Management von Prüfmitteln, Maschinen und weiteren überwachungspflichtigen Objekten
  • Hohe Prozesssicherheit durch standardisierte und durchgängige Abläufe
  • Zentrale Transparenz über Status, Einsatz und Historie aller Prüfmittel
  • Audit- und revisionssichere Dokumentation inkl. vollständiger Traceability
  • Reduziertes Risiko fehlerhafter Messungen durch strukturierte Überwachung von Wartung, Kalibrierung und Einsatz
  • Unterstützung der Entscheidungsfindung durch aktuelle Statusinformationen, Auswertungen und Analysen
  • Vollständige Integration in Prüfplanung und Prüfsteuerung statt isolierter Insellösungen
  • Effiziente Zusammenarbeit durch Datenaustausch mit externen Dienstleistern
  • Zukunftssicheres System durch Einbindung gängiger Normen und Standards
  • Integriertes System für QS und Instandhaltung statt paralleler Insellösungen