Herausforderungen Praxis
Neben der klassischen Lieferantenbewertung gewinnt auch die strukturierte Bewertung Ihrer Kunden zunehmend an Bedeutung. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, unterschiedlichste Informationen – von Qualitätskennzahlen über Reklamationsraten bis hin zu Liefer- und Prozesskennzahlen – systematisch zusammenzuführen und daraus eine transparente Bewertungsbasis zu schaffen.
Zusätzlich fließen immer häufiger auch individuelle Kriterien in die Kundenbewertung ein, beispielsweise Ergebnisse aus Audits, gemeinsame Entwicklungsprojekte, strategische Partnerschaften oder branchenspezifische Anforderungen wie Zertifizierungen im GxP-Umfeld. Diese Informationen stammen meist aus unterschiedlichen Systemen und Prozessen und müssen für fundierte Analysen zusammengeführt werden. Ohne ein integriertes System ist es schwierig, daraus eine konsistente, nachvollziehbare und regelmäßig aktualisierte Bewertung abzuleiten.
Lösung QS1
Mit QS1 erstellen Sie strukturierte und flexible Kundenbewertungen auf Basis sämtlicher relevanter Qualitäts- und ERP-Daten. Frei definierbare Bewertungsregeln ermöglichen es Ihnen, sowohl klassische Qualitätskennzahlen wie Reklamationsquoten, ppm-Werte oder Lieferperformance als auch individuelle Bewertungskriterien in Ihre Analysen einzubeziehen.
Die Bewertungen werden in QS1 über Bewertungsaufträge gesteuert, deren Zeiträume flexibel definiert werden können – beispielsweise monatlich, quartalsweise oder im Rahmen einer normenkonformen Jahresbewertung. Durch die direkte Integration mit Ihrem ERP-System stehen alle relevanten Basisdaten wie Aufträge, Lieferungen oder Reklamationen unmittelbar zur Verfügung und können für detaillierte Analysen herangezogen werden.
Die Ergebnisse der Kundenbewertungen können übersichtlich ausgewertet und je nach Bedarf unterschiedlichen Zielgruppen zur Verfügung gestellt werden. So lassen sich Kennzahlen und Analysen beispielsweise intern über Dashboards oder das Intranet-Portal veröffentlichen oder gezielt für Managementberichte und strategische Entscheidungen nutzen. Dadurch entsteht eine transparente und fundierte Grundlage, um Kundenbeziehungen aktiv zu steuern, Potenziale zu erkennen und langfristige Partnerschaften gezielt weiterzuentwickeln.
- Automatisches Monitoring und Benchmarking Ihrer Kunden auf Basis definierter Qualitätskennzahlen
- Frei definierbare Bewertungsschemata auf Kunden- oder Kundengruppenebene
- Integration von Hardfacts wie Termintreue, Lieferfähigkeit, Reklamationen, ppm, Maßnahmen oder Preisentwicklungen
- Ergänzung um individuelle Soft-Fact-Kriterien wie Auditergebnisse, Entwicklungspartnerschaften oder strategische Faktoren
- Direkte Anbindung an ERP-Daten wie Vertriebsaufträge, Lieferscheine oder Reklamationsinformationen
- Drill-Down-Analysen von der Gesamtkennzahl bis zur einzelnen Lieferschein- oder Reklamationsposition
- Trendanalysen mit frei definierbaren Vorperioden-Vergleichen zur frühzeitigen Identifikation von Optimierungspotenzialen
- Integrierter Formel-Editor für komplexe Bewertungslogiken und individuelle Kennzahlenmodelle
- Bewertungs-Simulationen zur Analyse möglicher Auswirkungen geplanter Änderungen
- Mehrstufige Konsolidierung und Multi-Site-Unterstützung für standortübergreifende Bewertungen
- Integrierte Ergebnisvisualisierung mit Rankings und Benchmark-Vergleichen
- Publikation und Kommunikation der Bewertungsergebnisse über QS1-Portale oder interne Dashboards
- Historisierung und Statusverfolgung aller Bewertungen für maximale Transparenz
- Umfangreiche Standardformulare sowie frei definierbare Berichte über integrierten Formulargenerator
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Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Lieferanten werden systematisch bewertet, aber bei Kunden fehlt eine vergleichbare, belastbare Sicht: Qualitätskennzahlen, Reklamationsraten, Liefer- und Prozesskennzahlen liegen verteilt, sodass Aussagen zur Kundenqualität und zum Aufwand oft auf Einzelwissen beruhen.
- Wichtige Einflussfaktoren fließen nicht ins Gesamtbild ein: Auditergebnisse, gemeinsame Entwicklungsprojekte, strategische Partnerschaften oder regulatorische Anforderungen, etwa im GxP-Umfeld, fließen zwar in Entscheidungen ein, werden aber nicht konsistent dokumentiert und bewertet.
- Bewertungen sind nicht stabil reproduzierbar: Je nach Zeitraum, Datenstand und Quelle liegen unterschiedliche Ergebnisse vor, wodurch Diskussionen entstehen und Trends zu spät sichtbar werden.
- Es fehlt die Nachvollziehbarkeit bis auf Belegebene: Wenn eine Kennzahl auffällig ist, ist nicht klar, ob einzelne Lieferungen, Reklamationen oder Positionen die Ursache sind.
- Ergebnisse erreichen die relevanten Rollen nicht rechtzeitig: Vertrieb, Qualität und Management arbeiten mit unterschiedlichen Sichtweisen, weil es keine zentrale, regelmäßig aktualisierte Bewertung gibt, die im Alltag nutzbar ist.
Das müsste ein belastbarer Prozess leisten
- Eine zentrale Bewertungslogik: Hard Facts wie Reklamationen, ppm, Lieferperformance und Prozesskennzahlen müssen zusammengeführt werden, wobei Soft Facts als definierte Kriterien ergänzbar bleiben.
- Flexible Bewertungszeiträume und regelmäßige Updates: Bewertungen müssen periodisch gesteuert werden können, etwa monatlich, quartalsweise oder jährlich, und dabei nachvollziehbar historisiert werden.
- Eindeutiger ERP-Bezug: Aufträge, Lieferscheine, Mengenentwicklungen und Reklamationen müssen als Referenzen dienen, damit Bewertungen im realen Unternehmenskontext verankert bleiben.
- Drill-down und Trendanalyse: Von der Gesamtbewertung muss man bis zur einzelnen Lieferschein- oder Reklamationsposition navigieren können, und Trends müssen über definierte Vorperioden sichtbar werden.
- Publikation nach Zielgruppe: Ergebnisse müssen dort verfügbar sein, wo Entscheidungen getroffen werden, etwa über Dashboards, Intranet oder Managementberichte.
Absicherung in QS1
- Erstellt strukturierte und flexible Kundenbewertungen auf Basis relevanter Qualitäts- und ERP-Daten und ermöglicht frei definierbare Bewertungsregeln, die klassische Kennzahlen wie Reklamationsquoten, ppm-Werte und Lieferperformance abbilden und durch individuelle Kriterien ergänzt werden können.
- Steuert Bewertungen über Aufträge mit flexibel definierbaren Zeiträumen, wobei monatliche, quartalsweise oder normkonforme Jahresbewertungen abbildbar sind und Historisierung sowie Statusverfolgung Transparenz schaffen.
- Bindet ERP-Daten wie Vertriebsaufträge, Lieferscheine und Reklamationsinformationen direkt ein, sodass Kennzahlen eindeutig referenzierbar bleiben und ohne doppelte Datenpflege im Kontext analysiert werden können.
- Ermöglicht Drill-down-Analysen von der Gesamtkennzahl bis zur einzelnen Position und unterstützt Trendanalysen mit frei definierbaren Vorperiodenvergleichen, wodurch Optimierungspotenziale früh sichtbar werden.
- Unterstützt komplexe Bewertungslogiken über einen Formel-Editor und ermöglicht Bewertungs-Simulationen, um Auswirkungen geplanter Änderungen vorab zu analysieren.
- Ermöglicht standortübergreifende Bewertungen durch Multi-Site-Unterstützung und mehrstufige Konsolidierung und stellt Rankings sowie Benchmark-Vergleiche zur Verfügung.
- Publiziert Ergebnisse zielgruppengerecht, indem Bewertungen über BI und Dashboards visualisiert oder über das Intranet-Portal bereitgestellt werden können und sich damit für Managementberichte und strategische Entscheidungen nutzen lassen.
- Verknüpft die Bewertung mit relevanten QS-Prozessen, wobei Ergebnisse aus Warenausgangsprüfung, Kundenreklamationen inklusive 8D-Prozessen sowie Audit-Ergebnisse als Bewertungskriterien integriert werden können.
Ihr Resultat: Eine transparente, objektive Kundenbewertung auf belastbarer Datenbasis, frühzeitige Trend- und Potenzialerkennung, bessere Entscheidungsgrundlagen für Vertrieb, Qualität und Management, klare Nachvollziehbarkeit bis auf Belegebene und eine strukturierte Steuerung von Kundenbeziehungen, die nicht auf Einzelwissen angewiesen ist.
Ihre Vorteile
- Transparente und objektive Bewertung Ihrer Kundenbeziehungen auf Basis strukturierter Kennzahlen
- Ganzheitliche Analyse durch Kombination von Qualitäts-, Prozess- und ERP-Daten
- Frühzeitige Erkennung von Trends und Verbesserungspotenzialen
- Verbesserte Entscheidungsgrundlage für Vertriebs-, Qualitäts- und Managementstrategien
- Effiziente Steuerung von Kundenentwicklungsmaßnahmen über integrierte Workflows
- Höhere Transparenz durch detaillierte Nachvollziehbarkeit bis auf Einzelbelegebene
- Flexible Anpassung der Bewertungssystematik an branchenspezifische oder unternehmensinterne Anforderungen
- Standortübergreifende Vergleichbarkeit durch Multi-Site-Funktionalität
- Zeitersparnis durch automatisierte Datenauswertung und Berichtserstellung
- Verbesserte Kommunikation mit Kunden durch strukturierte und nachvollziehbare Bewertungsergebnisse