Herausforderungen Praxis

Zuverlässige Messergebnisse sind die Grundlage für belastbare Qualitätsentscheidungen. Sind Messsysteme nicht fähig, werden Prozessabweichungen entweder übersehen oder fälschlicherweise erkannt – mit direkten Auswirkungen auf Ausschuss, Nacharbeit, Kundenreklamationen und Auditfeststellungen.

Normen und Kundenanforderungen – insbesondere im Automotive-Umfeld – verlangen strukturierte Messsystemanalysen gemäß MSA-4 oder VDA-5. In der Praxis ist die Durchführung jedoch häufig aufwändig: Versuchsplanung, Datenerfassung, statistische Auswertung und Dokumentation erfolgen teilweise manuell oder in isolierten Tools. Die Folge sind Medienbrüche, fehlende Standardisierung und eingeschränkte Nachvollziehbarkeit.

Zusätzlich stellt die organisatorische Einbindung der MSA in laufende Qualitäts- und Produktionsprozesse eine Herausforderung dar. Neue Prüfmittel, geänderte Merkmale oder Prozessanpassungen erfordern erneute Fähigkeitsnachweise – ohne systematische Steuerung entsteht hier hoher Koordinationsaufwand.

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Lösung QS1

QS1 unterstützt die normkonforme Durchführung von Messsystemanalysen durch ein integriertes, workflowgesteuertes MSA-Modul. Standardisierte Verfahren gemäß MSA-4 und VDA-5 stehen vorkonfiguriert zur Verfügung und können flexibel an unternehmensspezifische Anforderungen angepasst werden.

Der gesamte MSA-Prozess – von der Planung über die Datenerfassung bis zur automatischen Berechnung relevanter Kennwerte – wird systemseitig geführt und dokumentiert. Ergebnisse wie Standardabweichung, Fähigkeitskennwerte oder Regelverletzungen werden automatisiert ausgewertet und eindeutig bewertet.

Ein integrierter MSA-Analyzer ermöglicht die grafische Darstellung und Detailanalyse der Messergebnisse. Durch die Einbettung in das QS1-Gesamtsystem sind MSA-Ergebnisse direkt mit Prüfmitteln, Prüfmerkmalen und Qualitätsprozessen verknüpft. Statusänderungen – etwa bei nicht fähigen Messsystemen – wirken sich unmittelbar auf die Verwendbarkeit im Prüfprozess aus.

Zusätzlich stehen Business-Intelligence-Funktionen zur Verfügung, um MSA-Ergebnisse in Echtzeit auszuwerten, zu gruppieren und standort- oder prüfmittelübergreifend zu analysieren.

  • Vorkonfigurierte MSA- und VDA-Methoden mit individueller Parametrierbarkeit
  • Automatische Berechnung von Fähigkeitskennwerten inkl. Regelüberwachung
  • Workflowbasierte Prozessführung mit To-do-Listen und Statuslogik
  • Integrierter MSA-Analyzer zur grafischen Detailauswertung
  • Verknüpfung mit Prüfmitteln, Prüfmerkmalen und Toleranzgrenzen
  • Historisierung und Rückverfolgbarkeit aller MSA-Daten
  • BI-Dashboards zur gruppierten Analyse nach Prüfmittel, Standort oder Status

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Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Sie treffen Qualitätsentscheidungen auf Basis von Messwerten, aber die Sicherheit der Messsysteme ist nicht durchgängig belegt: Ein nicht fähiges Messsystem führt dazu, dass Abweichungen übersehen werden oder scheinbare Fehler entstehen, was Ausschuss, Nacharbeit und Reklamationen direkt beeinflusst.
  • Kunden und Normen erwarten MSA-4 oder VDA-5 konforme Nachweise, aber die Durchführung ist aufwändig: Versuchsplanung, Datenerfassung, statistische Auswertung und Dokumentation laufen teilweise manuell oder in separaten Tools, wodurch Standardisierung und Nachvollziehbarkeit leiden.
  • MSA-Ergebnisse sind nicht sauber in den Prüfprozess eingebunden: Ein Messsystem kann formal als kritisch erkannt sein, wird aber trotzdem weiter verwendet, weil Status und Einsatzfreigabe nicht systemseitig gesteuert werden.
  • Requalifikationen entstehen im Tagesgeschäft: Neue Prüfmittel, geänderte Merkmale oder Prozessanpassungen erfordern erneute Fähigkeitsnachweise, doch ohne systematische Wiedervorlage und Koordination entsteht hoher Abstimmungsaufwand.
  • Transparenz fehlt, sobald es komplex wird: Welche Prüfmittel sind fähig, welche stehen auf Beobachtung, welche sind gesperrt, und wie entwickelt sich die Messsystemfähigkeit über Zeit und Standorte hinweg.

Das müsste ein belastbarer Prozess leisten

  • Normkonforme, geführte MSA-Prozesse: Methoden nach MSA-4 und VDA-5 müssen standardisiert verfügbar sein, gleichzeitig aber an den Unternehmenskontext angepasst werden können.
  • Durchgängige Prozessführung: Planung, Datenerfassung, Auswertung, Bewertung und Dokumentation müssen im System ablaufen, damit Ergebnisse reproduzierbar und auditfest sind.
  • Automatische Berechnung und klare Bewertung: Relevante Kennwerte und Regelüberwachung müssen systemseitig erfolgen, wobei Ergebnisinterpretation und Statuslogik eindeutig sind.
  • Verknüpfung mit Prüfmitteln und Merkmalen: MSA muss direkt am Prüfmittel und Prüfmerkmal hängen, damit Toleranzgrenzen und Einsatzkontext eindeutig sind.
  • Systemwirkung im Prüfprozess: Nicht fähige Messsysteme müssen Konsequenzen auslösen, etwa Einschränkung oder Sperre der Verwendbarkeit, damit Risiken nicht in die Serie getragen werden.
  • Transparenz und Steuerbarkeit: BI-Auswertungen müssen den Status und die Entwicklung der MSAs sichtbar machen, damit Prioritäten und Requalifikationen faktenbasiert gesteuert werden.

Absicherung in QS1

  • Unterstützt die normkonforme Durchführung von Messsystemanalysen durch ein integriertes, workflowgesteuertes MSA-Modul, das vorkonfigurierte Verfahren gemäß MSA-4 und VDA-5 bereitstellt und unternehmensspezifisch parametrierbar macht.
  • Führt den gesamten MSA-Prozess im System, wobei Versuchsplanung, Datenerfassung und die automatische Berechnung relevanter Kennwerte durchgängig dokumentiert werden und die Ergebnisse eindeutig bewertet werden.
  • Automatisiert die Auswertung, indem Standardabweichung, Fähigkeitskennwerte und Regelverletzungen berechnet und nachvollziehbar interpretiert werden, sodass Entscheidungen nicht auf Excel oder Einzelwissen beruhen.
  • Bietet einen integrierten MSA-Analyzer, der grafische Darstellung und Detailanalyse ermöglicht und damit Transparenz über Messverhalten und Streuungen schafft.
  • Verknüpft MSA-Ergebnisse direkt mit Prüfmitteln, Prüfmerkmalen und Toleranzgrenzen, sodass Fähigkeitsnachweise, Status und Einsatzfreigaben systemseitig berücksichtigt werden und nicht fähige Messsysteme sofort Prozesswirkung entfalten.
  • Unterstützt die organisatorische Steuerung über Workflow, To-do-Listen und Statuslogik und ermöglicht bei Bedarf die Ableitung von Maßnahmen mit klaren Zuständigkeiten, die im Maßnahmenmanagement nachverfolgt werden.
  • Ergänzt die operative Sicht durch BI-Dashboards, die MSA-Ergebnisse gruppiert auswerten, etwa nach Prüfmittel, Standort oder Status, und damit Trends und Handlungsbedarf frühzeitig sichtbar machen.

Ihr Resultat: Normkonforme MSA-Nachweise mit deutlich weniger manueller Arbeit, höhere Prozesssicherheit durch geführte Abläufe, klare Entscheidungsgrundlagen zur Freigabe von Messsystemen, vollständige Auditfähigkeit und eine direkte, wirksame Einbindung der MSA in Prüfplanung, SPC und operative Qualitätsprozesse.

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Ihre Vorteile

  • Normkonforme Durchführung von Messsystemanalysen gemäß MSA-4 und VDA-5
  • Hohe Prozesssicherheit durch workflowgesteuerte Abläufe
  • Automatische Berechnung und Bewertung relevanter Kennwerte
  • Reduzierung manueller Auswertungen und Medienbrüche
  • Klare Entscheidungsgrundlage zur Freigabe oder Einschränkung von Messsystemen
  • Vollständige Dokumentation und Audit-Sicherheit
  • Direkte Integration in Prüfplanung, SPC und Qualitätsprozesse
  • Echtzeit-Transparenz über den Status aller durchgeführten MSAs