Herausforderungen Praxis
Ob Neuteil, Werkzeugänderung oder Prozessanpassung beim Lieferanten – in vielen Fällen ist eine Erstbemusterung erforderlich. Die normgerechte Erstellung von Erstmusterprüfberichten nach kundenspezifischen oder branchenspezifischen Vorgaben setzt voraus, dass die Ergebnisse des Lieferanten vollständig, strukturiert und revisionssicher dokumentiert werden.
In der Praxis erfolgt die Übermittlung der EMPB-Unterlagen jedoch häufig per E-Mail oder über separate Dateiablagen. Messergebnisse werden manuell übertragen, Dokumente mehrfach versendet und interne Gegenprüfungen nur mit erheblichem Abstimmungsaufwand durchgeführt. Medienbrüche und fehlende Transparenz erschweren die Nachvollziehbarkeit – insbesondere im Auditfall.
Zudem muss die Einbindung des Lieferanten einfach und online erfolgen. Komplexe Cloudzugänge, zusätzliche Installationen oder fehleranfällige Replikationsmechanismen sind weder effizient noch akzeptanzfördernd.
Gefordert ist daher eine Lösung, die Lieferanten strukturiert in den EMPB-Prozess integriert, interne Gegenprüfungen ermöglicht und sämtliche Dokumentationsanforderungen normkonform abbildet – vollständig digital und ohne Systembrüche.
Lösung QS1
Über das browserbasierte QS1-Lieferantenportal stellen Sie Ihrem Lieferanten alle relevanten Prüfvorgaben für die Erstbemusterung zur Verfügung – inklusive Zeichnungen, CAD-Daten und definierter Prüfmerkmale. Der Lieferant erfasst seine Messwerte direkt im System und lädt die geforderten EMPB-Dokumente strukturiert hoch.
Die workflowgesteuerte Dokumentenlenkung stellt sicher, dass sämtliche Anhänge versioniert, freigegeben und revisionssicher archiviert werden. Dadurch entsteht eine vollständige und normkonforme Dokumentation des gesamten Bemusterungsprozesses.
Interne Gegenprüfungen können unmittelbar mit den vom Lieferanten erfassten Ergebnissen gesiepgelt werden. Abweichungen werden direkt über das integrierte Maßnahmenmanagement kommuniziert und im Portal transparent bearbeitet. Sowohl interne als auch externe Beteiligte haben jederzeit Zugriff auf den aktuellen Status und die jeweiligen Bearbeitungsstände.
Durch die Integration relevanter ERP-Daten – wie Bestellungen oder Wareneingänge – stehen dem Lieferanten alle notwendigen Basisinformationen für die Bemusterung zur Verfügung.
Das Ergebnis ist ein durchgängiger, transparenter und auditfähiger EMPB-Prozess – effizient gesteuert, klar dokumentiert und vollständig in Ihre QS1-Systemlandschaft integriert.
- Browserbasierte Lieferantenanbindung ohne Installation oder komplexe IT-Strukturen
- Strukturierte Bereitstellung aller Prüfvorgaben inklusive Zeichnungen und CAD-Daten
- Direkte Erfassung von Messwerten durch den Lieferanten im System
- Upload und revisionssichere Verwaltung aller EMPB-Dokumente und Anhänge
- Workflowgesteuerte Freigabe- und Dokumentenlenkung
- Spiegelung interner Gegenprüfungen mit Lieferantenergebnissen
- Direkte Kommunikation von Abweichungen über das integrierte Maßnahmenmanagement
- Transparente Statusverfolgung für interne und externe Beteiligte
- Integration relevanter ERP-Daten wie Bestellungen und Wareneingänge
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Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Erstbemusterungen sind normativ klar geregelt, aber operativ mühsam: Messergebnisse, Prüfberichte und Anhänge kommen per E-Mail oder über Dateiablagen, werden manuell übertragen und sind schwer konsistent zu halten.
- Dokumente werden mehrfach versendet, Versionen laufen auseinander, und im Audit ist nicht sauber belegbar, welche Unterlage wann gültig war und auf welcher Basis freigegeben wurde.
- Prüfvorgaben sind nicht eindeutig: Zeichnungen, CAD-Daten und Prüfmerkmale liegen verteilt, der Lieferant arbeitet mit „seinem“ Stand, intern wird gegen „einen anderen“ Stand geprüft.
- Interne Gegenprüfungen erzeugen hohen Abstimmungsaufwand: Ergebnisse müssen verglichen, Abweichungen nachverfolgt und Rückfragen geklärt werden, oft ohne klare Statuslogik und ohne durchgängige Historie.
- Die Lieferanteneinbindung scheitert an unnötiger IT-Komplexität: zusätzliche Zugänge oder Installationen senken Akzeptanz und Geschwindigkeit.
Das müsste ein belastbarer Prozess leisten
- Strukturierte, digitale Lieferanteneinbindung: einfache Portalnutzung im Browser, klare Rollen/Rechte, keine Installationen.
- Eindeutige und aktuelle Prüfvorgaben: Zeichnungen, CAD-Daten und definierte Prüfmerkmale müssen zentral bereitgestellt werden, sodass alle Beteiligten mit derselben Version arbeiten.
- Direkte Messwerterfassung am Ursprung: Messwerte sollten dort erfasst werden, wo sie entstehen (strukturiert, plausibel, ohne nachträgliche Übertragung).
- Revisionssichere Dokumentenlenkung: EMPB-Dokumente und Anhänge müssen versioniert, freigegeben und auditfest archiviert werden inkl. lückenloser Historie.
- Integrierte Gegenprüfung und Abweichungssteuerung: interne Spiegelprüfung, Abweichungen, Maßnahmen, Fristen und Status müssen transparent für beide Seiten und im selben Prozess laufen.
Absicherung in QS1
- Stellt über das browserbasierte QS1-Lieferantenportal und ohne Installation oder komplexe IT-Strukturen alle Prüfvorgaben für die Erstbemusterung strukturiert bereit, inklusive Zeichnungen, CAD-Daten und definierter Prüfmerkmale.
- Ermöglicht die direkte Erfassung von Messwerten durch den Lieferanten im System und die strukturierte Übergabe aller geforderten EMPB-Dokumente und Anhänge über Upload-Funktionen.
- Sichert eine normkonforme Dokumentation durch workflowgesteuerte Dokumentenlenkung: Versionierung, Freigaben und revisionssichere Archivierung laufen systemseitig und nachvollziehbar.
- Spiegelt interne Gegenprüfungen unmittelbar gegen die Lieferantenergebnisse; Abweichungen werden direkt über das integrierte Maßnahmenmanagement kommuniziert, zugewiesen und im Portal transparent bearbeitet.
- Bindet relevante ERP-Informationen wie Bestellungen und Wareneingänge ein, sodass Basisdaten und Kontext für die Bemusterung vollständig verfügbar sind.
- Verknüpft die externe Lieferantenbemusterung mit der internen Erstmusterprüfung: Lieferantenergebnisse, Gegenprüfungen und Freigaben fließen strukturiert in den zentralen EMPB-Prozess ein und bilden die Grundlage für normgerechte Erstmusterprüfberichte.
Ihr Resultat: Deutlich weniger administrativer Aufwand, keine manuelle Datenübertragung, konsistente Prüfvorgaben und Dokumentversionen, schnellere Abstimmung durch integrierte Gegenprüfung, auditfeste EMPB-Nachweise und ein durchgängiger, digitaler Bemusterungsprozess ohne Systembrüche.
Ihre Vorteile
- Deutliche Reduzierung administrativer Aufwände im EMPB-Prozess
- Wegfall von E-Mail-Kommunikation und manueller Datenübertragung
- Strukturierte und vollständige Erstmusterprüfberichte nach Normvorgaben
- Schnellere Abstimmung zwischen interner Prüfung und Lieferant
- Höhere Datenqualität durch direkte Eingabe beim Lieferanten
- Revisionssichere und transparente Dokumentation aller Schritte
- Klare Verantwortungszuweisung im Bemusterungsprozess
- Beschleunigte Freigabeprozesse durch digitale Workflows
- Verbesserte Zusammenarbeit mit Lieferanten auf Augenhöhe
- Nahtlose Integration in Ihre bestehende QS1-Systemlandschaft